Rückblick 34. IZS «Rhythmusstörungen»
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen
Das 34. Symposium war mit Sicherheit eines der besten seit dem 5-jährigen Bestehen unserer interdisziplinären Fortbildungsreihe im Herzen von Zürich. Über 200 Kolleginnen und Kollegen sowie zahlreiche Medienvetreter haben den Weg ins Park Hyatt auf sich genommen und dieses fast an seine Kapazitätsgrenzen gebracht!!!
Das Thema war hochaktuell und bot einen vertieften Einblick in die aktuelle Behandlung und die neusten Erkenntnisse über ein äusserst relevantes medizinischen Problemfeld, das am besten unter dem Begriff «Rhythmusstörungen» subsummiert wird. Das grosse Interesse seitens der Ärzteschaft belegte dieses eindrücklich ...
Die bekannteste Rhythmusstörung ist das Vorhofflimmern. Über dessen gravierenden und lebensbedrohlichen Folgen für die Gesundheit – Strokes und Hirnschläge –ist sich das Gros der Bevölkerung gar nicht bewusst. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass aufgrund der Inzidenz des Vorhofflimmerns dieses durchaus als "Volkskrankheit" bezeichnet werden kann.
Das 34. IZS hat sich intensiv mit «Rhythmusstörungen» auseinandersgesetzt und aufgezeigt, dass gerade in jüngster Zeit grosse Erfolge bei der Prävention der dadurch ausgelösten gesundheitlichen Schäden erzielt wurden. Dank enormen Anstrengungen in der akademischen Forschung, medizinischen Wissenschaft und Praxis und auch der Pharmaindustrie und -Technik sind «Rhythmusstörungen» bereits sehr gut behandelbar.
Mehr noch! Dank dem Wirkstoff "Rivaroxaban" – dieser ist in den USA soeben von der FDA zur Behandlung von Vorhofflimern zugelassen worden – wird Betroffenen, Risikopatienten und ihren behandelnden Ärzten in naher Zukunft ein Medikament zur Verfügung stehen, das zusammen mit bewährten Behandlungsmethoden die Folgen von «Rhythmusstörungen» auf ein wissenschaftlich nicht mehr signifikantes Niveau bringen wird.
Das letzte Symposium im 2011 bot ein exzellentes Panoptikum über alle Facetten von «Rhythmusstörungen» – packend und engagiert dargelegt von den besten Spezialisten und renommiertesten Opinion Leaders. Ihnen gebührt mein herzlichster Dank: Dr. Urs Niklaus Dürst, Prof. Hans Kottkamp, Prof. Georg Noll und PD Dr. Lars Asmis. Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei Dr. Thomas Wels, der zusammen mit mir den Abend organisiert und moderiert hat und bei Robi Weber. Letzterer hat den Abend musikalisch ausklingen lassen, mit jazzigen Rhythmusstörungen, die «Rhythmusstörungen» für einen Moment vergessen liessen.
Die Präsentationen unserer Referenten können Sie wie immer mithilfe des untenstehenden Links anklicken und nachlesen. Die Fotogalerie ist noch in Bearbeitung. Dasselbe gilt für das Programm des Interdisziplinären Zürcher Symposiums im 2012.
Bereits fest steht, dass das 35. IZS nicht wie angekündigt am 9. Februar stattfinden wird sondern erst am 12. April. Dessen Thema ist noch nicht definiert. Nichts desto Trotz: Lassen Sie sich überraschen und melden Sie sich schon heute an. Ich verspreche Ihnen, werte Kolleginnen und Kollegen, dass sich das IZS auch im 2012 mit medizinischen Problemen befassen wird, denen Sie in der täglichen Praxis oft begegnen – und Ihnen ab und an Kopfweh bereiten. Daher würde ich mich sehr freuen, Sie auch im nächsten Jahr wiederum zahlreich und persönlich begrüssen zu dürfen.
Bis dahin wünsche ich Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen schwungvollen Start ins neue Jahr.
Mit herzlichen Grüssen
Prof. Claudio A. Redaelli, Wissenschaftlicher Leiter und Initiant
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Dr. Urs Niklaus Dürst, Prof. Claudio A. Redaelli, Prof. Georg Noll, Dr. Thomas Wels (v.l.n.r.)